In diesem Artikel erfährst du:
✓ Wie du mehr Abwechslung in deine Instagram Stories bringst
✓ Wie du deine Community mit einfachen Formaten einbeziehst
✓ Wie du deinen Arbeitsalltag und deine Expertise als Content nutzt
✓ Wie aus kleinen Ideen kreative Instagram Stories entstehen
Vor Kurzem wurde ich gefragt, ob ich eigentlich auch Instagram Story Designs erstelle. Und tatsächlich: Während bei Social Media oft viel Aufmerksamkeit in den Feed fließt, werden Stories beim Design schnell ein bisschen vernachlässigt. Dabei bieten gerade sie unglaublich viele Möglichkeiten, die eigene Marke zu zeigen, Einblicke zu geben und die Community einzubeziehen.
Die Frage hat mich auf die Idee gebracht, einmal ein paar Story-Formate zu sammeln, die über die klassische Umfrage oder das schnelle Foto aus dem Alltag hinausgehen. Herausgekommen sind 6 kreative Instagram Story Ideen, die sich ganz unterschiedlich auf das eigene Business übertragen lassen.
1. Pick your Mood – lass deine Community mitentscheiden
Menschen lieben es, ihre Meinung abzugeben – vor allem, wenn es schnell und unkompliziert geht. Statt einfach nur eine Frage zu stellen, kannst du daraus eine kleine visuelle Auswahl machen.
Bei „Pick your Mood“ stellst du beispielsweise drei unterschiedliche Stimmungen, Looks oder Varianten gegenüber und lässt deine Community entscheiden, was am besten zu ihr passt.
Das funktioniert übrigens nicht nur mit Farben, Moodboards oder der Gestaltung deines Instagram Feeds. Je nach Business könntest du beispielsweise zwischen zwei Designs, verschiedenen Produkten, Stilrichtungen, Themen für deinen nächsten Beitrag oder sogar unterschiedlichen Angeboten wählen lassen.
Der schöne Nebeneffekt: Deine Story ist nicht nur hübsch anzusehen. Sie gibt deinen Followern einen konkreten Grund, mit deiner Story zu interagieren.
Idee für deine Story:
„Welcher Look passt heute zu dir?“
„Welche Variante würdest du wählen?“
„Was soll ich als Nächstes zeigen?“
2. Zoomed In – mach neugierig mit einem Detail
Manchmal muss man gar nicht sofort alles zeigen.
Bei „Zoomed In“ zeigst du zunächst nur einen sehr kleinen Ausschnitt von etwas, an dem du gerade arbeitest. Das kann eine Farbe, eine Struktur, ein Ausschnitt eines Designs, ein Produktdetail oder ein Detail aus deinem Arbeitsalltag sein.
Dazu stellst du eine einfache Frage:
„Errätst du, woran ich gerade arbeite?“
Mit dem Fragen-Sticker können deine Follower direkt ihre Vermutung abgeben.
Ich mag diese Art von Story besonders, weil sie aus einem eigentlich ganz normalen Einblick einen kleinen Teaser macht. Statt das fertige Ergebnis einfach zu posten, erzeugst du vorher ein bisschen Neugier.
Und genau daraus lässt sich direkt die nächste Story-Idee entwickeln.
3. The Reveal – zeige den Prozess hinter dem Ergebnis
Wir sehen auf Instagram ständig fertige Ergebnisse. Dabei ist der Weg dorthin häufig mindestens genauso interessant.
Bei „The Reveal“ zeigst du deshalb zunächst eine Idee, einen Entwurf oder einen kleinen Ausschnitt – und anschließend das fertige Ergebnis.
In meinem Beispiel ist aus einer ersten Skizze das finale Verpackungsdesign entstanden. Das Prinzip kannst du aber auf fast jedes Business übertragen.
Als Webdesigner könntest du beispielsweise einen ersten Wireframe und anschließend die fertige Website zeigen. Als Fotograf ein unbearbeitetes und ein fertiges Bild. Auch bei Produkten, Dekorationen, Illustrationen oder handwerklichen Arbeiten funktioniert das wunderbar.
Es muss übrigens nicht immer ein spektakuläres Vorher-Nachher sein. Gerade kleine Entwicklungsschritte machen sichtbar, wie viel eigentlich hinter einem fertigen Ergebnis steckt.
Und ganz nebenbei zeigst du damit auch deine Arbeit und deine Expertise, ohne dein Angebot direkt bewerben zu müssen.
4. POV: Business Day – mach deinen Arbeitsalltag zum Story-Content
Nicht jede Story braucht einen ausgeklügelten Mehrwert. Manchmal reicht ein kleiner Einblick in das, was gerade passiert.
Mit einer POV-Story kannst du deine Community für einen Moment in deinen Arbeitsalltag mitnehmen: der erste Kaffee am Schreibtisch, ein Kundentermin, ein Entwurf auf dem Bildschirm, Material für ein neues Projekt oder einfach ein typischer Dienstagvormittag.
Gerade für Selbstständige finde ich solche Stories schön, weil hinter einem Instagram Account plötzlich wieder ein bisschen mehr Mensch und echter Alltag sichtbar wird.
Und dafür muss dein Tag überhaupt nicht außergewöhnlich sein.
Man könnte zum Beispiel schreiben:
„POV: Ein ganz normaler Dienstag in meinem Business.“
Oder du ergänzt eine Uhrzeit und einen kurzen Gedanken dazu, woran du gerade arbeitest.
Das wirkt persönlicher als ein klassischer Business-Post und lässt sich gleichzeitig sehr schön an dein eigenes Branding anpassen.
5. Expert Insights – teile einen schnellen Expertentipp
Mit Stories kannst du nicht nur deinen Alltag zeigen, sondern auch ganz unkompliziert dein Fachwissen einfließen lassen.
Eine Möglichkeit dafür ist „One thing I’d change …“.
Du zeigst beispielsweise eine Gestaltung, Website, Situation oder typische Lösung aus deinem Fachgebiet und erklärst eine Sache, die du verändern würdest.
Das muss keine ausführliche Analyse sein. Im Gegenteil: Ein konkreter Punkt reicht vollkommen.
Als Designer könnte ich beispielsweise zwei Varianten einer Website gegenüberstellen und erklären, warum ich eine davon klarer finde. Ein Fotograf könnte einen Bildausschnitt beurteilen, ein Coach eine typische Formulierung aufgreifen oder ein Einrichtungsberater eine kleine Veränderung im Raum zeigen.
Besonders schön finde ich die Kombination mit einer Abstimmung:
„Was findest du – vorher oder nachher?“
So verbindest du Expertise und Interaktion, ohne daraus einen langen Fachbeitrag machen zu müssen.
6. Current Inspiration – teile, was dich aktuell inspiriert
Nicht jeder Inhalt muss direkt etwas mit deiner Arbeit oder deinem Angebot zu tun haben.
Zeig zwischendurch auch Dinge, die dich gerade inspirieren.
Das können Reisen sein, ein Café, Architektur, ein Buch, Farben, Mode, eine Ausstellung, ein Hotel, eine besondere Verpackung oder einfach eine Stimmung, die dir im Alltag begegnet.
Unter „Current Inspiration“ kannst du solche Eindrücke sammeln und gleichzeitig zeigen, woher deine Ideen kommen.
Gerade bei kreativen Berufen finde ich solche Einblicke besonders interessant. Inspiration entsteht schließlich selten ausschließlich am Schreibtisch.
Und auch in anderen Branchen funktioniert das Prinzip: Entscheidend ist nicht, was du zeigst, sondern dass deine Community dadurch ein bisschen mehr darüber erfährt, was dich interessiert, beeinflusst oder auf neue Gedanken bringt.
Instagram Story Ideen: Kreativer Content muss nicht kompliziert sein
Für eine interessante Story brauchst du weder jeden Tag eine komplett neue Idee noch ein aufwendiges Design.
Oft reicht ein kleiner Perspektivwechsel: Statt einfach das fertige Ergebnis zu zeigen, zeigst du vorher ein Detail. Statt nur einen Arbeitstag zu dokumentieren, machst du daraus ein kleines POV. Und statt dein Fachwissen in einen langen Beitrag zu packen, teilst du einen einzigen konkreten Gedanken.
Genau das mag ich an Stories: Sie dürfen spontaner sein als der Feed und können trotzdem durchdacht und passend zur eigenen Marke gestaltet werden.
Meine 6 Instagram Story Ideen sind deshalb auch weniger als feste Vorlagen gedacht, sondern vielmehr als Ausgangspunkt. Passe sie an dein Business, deine Themen und deinen eigenen Stil an.
Und wenn du beim nächsten Mal wieder vor dem leeren Story-Fenster sitzt und denkst „Was soll ich heute posten?“, hast du hoffentlich schon ein paar Ideen im Hinterkopf. ♡
1. Pick your Mood – Lass deine Community mitentscheiden
Menschen lieben es, ihre Meinung abzugeben – vor allem, wenn es schnell und unkompliziert geht. Statt einfach nur eine Frage zu stellen, kannst du daraus eine kleine visuelle Auswahl machen.
Bei „Pick your Mood“ stellst du beispielsweise drei unterschiedliche Stimmungen, Looks oder Varianten gegenüber und lässt deine Community entscheiden, was am besten zu ihr passt.
Das funktioniert übrigens nicht nur mit Farben, Moodboards oder der Gestaltung deines Instagram Feeds. Je nach Business könntest du beispielsweise zwischen zwei Designs, verschiedenen Produkten, Stilrichtungen, Themen für deinen nächsten Beitrag oder sogar unterschiedlichen Angeboten wählen lassen.
Der schöne Nebeneffekt: Deine Story ist nicht nur hübsch anzusehen. Sie gibt deinen Followern einen konkreten Grund, mit deiner Story zu interagieren.
Idee für deine Story:
„Welcher Look passt heute zu dir?“ „Welche Variante würdest du wählen?“ „Was soll ich als Nächstes zeigen?“
2. Zoomed In – Mach neugierig mit einem Detail
Manchmal muss man gar nicht sofort alles zeigen.
Bei „Zoomed In“ zeigst du zunächst nur einen sehr kleinen Ausschnitt von etwas, an dem du gerade arbeitest. Das kann eine Farbe, eine Struktur, ein Ausschnitt eines Designs, ein Produktdetail oder ein Detail aus deinem Arbeitsalltag sein.
Dazu stellst du eine einfache Frage:
„Errätst du, woran ich gerade arbeite?“
Mit dem Fragen-Sticker können deine Follower direkt ihre Vermutung abgeben.
Ich mag diese Art von Story besonders, weil sie aus einem eigentlich ganz normalen Einblick einen kleinen Teaser macht. Statt das fertige Ergebnis einfach zu posten, erzeugst du vorher ein bisschen Neugier.
Und genau daraus lässt sich direkt die nächste Story-Idee entwickeln.
3. The Reveal – zeige den Prozess hinter dem Ergebnis
Wir sehen auf Instagram ständig fertige Ergebnisse. Dabei ist der Weg dorthin häufig mindestens genauso interessant.
Bei „The Reveal“ zeigst du deshalb zunächst eine Idee, einen Entwurf oder einen kleinen Ausschnitt – und anschließend das fertige Ergebnis.
In meinem Beispiel ist aus einer ersten Skizze das finale Verpackungsdesign entstanden. Das Prinzip kannst du aber auf fast jedes Business übertragen.
Als Webdesigner könntest du beispielsweise einen ersten Wireframe und anschließend die fertige Website zeigen. Als Fotograf ein unbearbeitetes und ein fertiges Bild. Auch bei Produkten, Dekorationen, Illustrationen oder handwerklichen Arbeiten funktioniert das wunderbar.
Es muss übrigens nicht immer ein spektakuläres Vorher-Nachher sein. Gerade kleine Entwicklungsschritte machen sichtbar, wie viel eigentlich hinter einem fertigen Ergebnis steckt.
Und ganz nebenbei zeigst du damit auch deine Arbeit und deine Expertise, ohne dein Angebot direkt bewerben zu müssen.
4. POV: Business Day – Mach deinen Arbeitsalltag zum Story-Content
Nicht jede Story braucht einen ausgeklügelten Mehrwert. Manchmal reicht ein kleiner Einblick in das, was gerade passiert.
Mit einer POV-Story kannst du deine Community für einen Moment in deinen Arbeitsalltag mitnehmen: der erste Kaffee am Schreibtisch, ein Kundentermin, ein Entwurf auf dem Bildschirm, Material für ein neues Projekt oder einfach ein typischer Dienstagvormittag.
Gerade für Selbstständige finde ich solche Stories schön, weil hinter einem Instagram Account plötzlich wieder ein bisschen mehr Mensch und echter Alltag sichtbar wird.
Und dafür muss dein Tag überhaupt nicht außergewöhnlich sein.
Man könnte zum Beispiel schreiben:
„POV: Ein ganz normaler Dienstag in meinem Business.“
Oder du ergänzt eine Uhrzeit und einen kurzen Gedanken dazu, woran du gerade arbeitest.
Das wirkt persönlicher als ein klassischer Business-Post und lässt sich gleichzeitig sehr schön an dein eigenes Branding anpassen.
5. Expert Insights – Teile einen schnellen Expertentipp
Mit Stories kannst du nicht nur deinen Alltag zeigen, sondern auch ganz unkompliziert dein Fachwissen einfließen lassen.
Eine Möglichkeit dafür ist „One thing I’d change …“.
Du zeigst beispielsweise eine Gestaltung, Website, Situation oder typische Lösung aus deinem Fachgebiet und erklärst eine Sache, die du verändern würdest.
Das muss keine ausführliche Analyse sein. Im Gegenteil: Ein konkreter Punkt reicht vollkommen.
Als Designer könnte ich beispielsweise zwei Varianten einer Website gegenüberstellen und erklären, warum ich eine davon klarer finde. Ein Fotograf könnte einen Bildausschnitt beurteilen, ein Coach eine typische Formulierung aufgreifen oder ein Einrichtungsberater eine kleine Veränderung im Raum zeigen.
Besonders schön finde ich die Kombination mit einer Abstimmung:
„Was findest du – vorher oder nachher?“
So verbindest du Expertise und Interaktion, ohne daraus einen langen Fachbeitrag machen zu müssen.
6. Current Inspiration – Teile, was dich aktuell inspiriert
Nicht jeder Inhalt muss direkt etwas mit deiner Arbeit oder deinem Angebot zu tun haben.
Zeig zwischendurch auch Dinge, die dich gerade inspirieren.
Das können Reisen sein, ein Café, Architektur, ein Buch, Farben, Mode, eine Ausstellung, ein Hotel, eine besondere Verpackung oder einfach eine Stimmung, die dir im Alltag begegnet.
Unter „Current Inspiration“ kannst du solche Eindrücke sammeln und gleichzeitig zeigen, woher deine Ideen kommen.
Gerade bei kreativen Berufen finde ich solche Einblicke besonders interessant. Inspiration entsteht schließlich selten ausschließlich am Schreibtisch.
Und auch in anderen Branchen funktioniert das Prinzip: Entscheidend ist nicht, was du zeigst, sondern dass deine Community dadurch ein bisschen mehr darüber erfährt, was dich interessiert, beeinflusst oder auf neue Gedanken bringt.
Instagram Story Ideen: Kreativer Content muss nicht kompliziert sein
Für eine interessante Story brauchst du weder jeden Tag eine komplett neue Idee noch ein aufwendiges Design.
Oft reicht ein kleiner Perspektivwechsel: Statt einfach das fertige Ergebnis zu zeigen, zeigst du vorher ein Detail. Statt nur einen Arbeitstag zu dokumentieren, machst du daraus ein kleines POV. Und statt dein Fachwissen in einen langen Beitrag zu packen, teilst du einen einzigen konkreten Gedanken.
Genau das mag ich an Stories: Sie dürfen spontaner sein als der Feed und können trotzdem durchdacht und passend zur eigenen Marke gestaltet werden.
Meine 6 Instagram Story Ideen sind deshalb auch weniger als feste Vorlagen gedacht, sondern vielmehr als Ausgangspunkt. Passe sie an dein Business, deine Themen und deinen eigenen Stil an.
Und wenn du beim nächsten Mal wieder vor dem leeren Story-Fenster sitzt und denkst „Was soll ich heute posten?“, hast du hoffentlich schon ein paar Ideen im Hinterkopf. ♡